Zwangsarbeit

Opfer von Zwangsarbeit sind Personen, die einer Arbeit nachgehen, die sie nicht selbst gewählt haben und die sie nicht aufgeben dürfen. Sie werden ununterbrochen kontrolliert, körperlich bestraft, brutal behandelt und bedroht. Sie arbeiten stundenlang, ohne je eine Pause zu haben, sie werden nicht bezahlt, haben keine Versicherung und keine Rechte. Meistens leben sie dort, wo sie arbeiten müssen, verlassen diesen Ort nie und haben keine Dokumente. Sexuelle Ausbeutung ist auch eine Art Zwangsarbeit.

  • 21 Millionen Menschen sind heutzutage Opfer von Zwangsarbeit
  • 19 Millionen davon werden von Individuen oder Betrieben ausgebeutet, 2 Millionen durch den Staat oder Rebellen

Sie werden

  • in Privathaushalten
  • in der Landwirtschaft
  • in Betrieben
  • auf dem Bau
  • im Hotel- und Gastgewerbe
     

ausgebeutet. Dies geschieht oft in der "Schattenwirtschaft" (illegale Betriebe, Schwarzarbeit) aber auch in Bereichen von Zulieferfirmen und dem sogenannten "Outsourcing" (Untervergabe von Aufträgen an andere Firmen). Auch in der Schweiz gibt es immer mehr Fälle von Zwangsarbeit.

NEWS

 

25.07.2014

Immer mehr Kinder werden Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung. Hier ein möglicher Grund dafür: http://www.bbc.com/news/science-environment-28463036 

DE | FR

Aktuell

 

 

 

Willkommen zur Ausgabe November 2016 von #UpForJustice – einem monatlichen Informations- und Gebetsbrief der Internationalen Kommission für soziale Gerechtigkeit (International Social Justice Commission, ISJC) mit Sitz in New York City, USA.

 

Diesen Monat denkt Kommandeurin Janine Donaldson, Territoriale Projektoffizierin und Territoriale Präsidentin der Frauenorganisationen für das Territorium Neuseeland, Fidschi und Tonga über das vierzehnte  SDG nach:

Ozeane, Meer und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.