Frauenhandel

Überall auf der Welt werden Frauen und Mädchen als Objekte behandelt und gehandelt. Sie werden sexuell ausgebeutet, als Sklavinnen gehalten und zwangsverheiratet.

 

Diese Frauen und Mädchen - wenn sie nicht von ihren Eltern oder anderen Familienmitgliedern verkauft oder von Händlern entführt werden - fallen in die Hände von Händlern aus verschiedenen Gründen:

  • Weltwirtschaftliches Ungleichgewicht
  • Geschlechtsspezifische Gewalt
  • Käuflicher Sex in Zielländern
  • Prekäre Arbeitsverhältnisse
  • Armut
  • Rolle der Frau: Frauen sind in zwei Dritteln der Haushaltungen für das Überleben ihrer ganzen Familie verantwortlich. Prekäre Lebenssituationen im Herkunftsland zwingen sie dazu, ihr Glück im Ausland zu versuchen. Händler nutzen ihre Verzweiflung, ihre Hoffnung und oft ihre Naivität aus.
  • Andere Frauen verlassen ihr Herkunftsland für Ausbildungs- und Studienzwecke, Liebe oder Abenteuerlust, wegen familiären Problemen oder Diskriminierung, infolge von Umweltkatastrophen, politischer Verfolgung, Krieg...und werden leichte Beute für Händler.
  • Die restriktive Migrationspolitik in vielen Ländern bringt Frauen dazu, illegale Wege zu suchen, um reichere und sicherere Länder zu erreichen. Sie fallen dann aufgrund falscher Versprechungen, Lügen und Drohungen oft in die Hände von Händlern. Wenn sie realisieren, in was für einer Situation sie sich befinden, ist es oft zu spät.     

 

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Aktuell

 

 

 

Willkommen zur Ausgabe November 2016 von #UpForJustice – einem monatlichen Informations- und Gebetsbrief der Internationalen Kommission für soziale Gerechtigkeit (International Social Justice Commission, ISJC) mit Sitz in New York City, USA.

 

Diesen Monat denkt Kommandeurin Janine Donaldson, Territoriale Projektoffizierin und Territoriale Präsidentin der Frauenorganisationen für das Territorium Neuseeland, Fidschi und Tonga über das vierzehnte  SDG nach:

Ozeane, Meer und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen.